Das KiJu

Das KiJu ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Pfarrei St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel als Träger und der Stadt Arnsberg. Ende 1995 wurde ein Kooperationsvertrag für die Errichtung des KiJus Neheim geschlossen, in dem beide Seiten ihren übereinstimmenden Willen zur Kooperation und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit erklärten.

Das KiJu richtet sich mit seinen Angeboten schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 21 Jahren. Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen unabhängig welcher Nationalität / Herkunftsländer, Religionszugehörigkeit,
Schulform oder sozialem Hintergrund.

Logo transparent

„Das KiJu möchte Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche außerhalb von Schule und Familie sein. Wir organisieren Angebote einer sinnvollen Freizeitgestaltung und die Möglichkeit, Fähig- und Fertigkeiten neu zu entdecken, auszuprobieren und zu stärken. Die Besucher/innen sollen in der Zusammenarbeit mit anderen soziale Fähigkeiten im Umgang miteinander lernen.“

Lego-Fotowelt von Kerstin (57)

Das KiJu ist ein Haus der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Offene Kinder- und Jugendarbeit zeichnet sich durch vier Grundprinzipien aus:

 Prinzip der Offenheit…

… heißt in der Praxis:

Das KiJu kann ohne Voraussetzungen von jedem Kind und Jugendlichen besucht werden.

Das bedeutet: Kein Tag ist wie der Andere… Beim öffnen der Tür – Vielfalt!

… alt bekanntes Gesicht – völlig unbekanntes Gesicht

… 8jähriges Mädchen – 20jähriger Jugendlicher

… in der Grundschule – in der Ausbildung

… auf der Suche nach Schutz – einfach nur Spaß haben

… KiJu als ein Ort von Vielen – KiJu als Wohnzimmer

… Mitarbeiter als Spielkamerad – Mitarbeiter als Vertrauensperson

… aus dem Sauerland – aus der weiten Welt

mit und ohne Handicap !

 

Prinzip der Freiwilligkeit…

… heißt in der Praxis:

Die Kinder und Jugendlichen nutzen das KiJu und seine Angebote freiwillig und ohne Zwang. Sie entscheiden selbst über ihre Verweildauer, was sie tun und was sie annehmen.

 

Prinzip der Partizipation…

…heißt in der Praxis:

Kinder und Jugendliche planen und gestalten die Angebote und Räume mit und bringen sich auf vielfältige Weise aktiv mit ein.

 

Prinzip der Lebenswelt- und Sozialraumorientierung…

…heißt in der Praxis:

Das Wichtigste im KiJu sind die BesucherInnen mit den Themen, die sie (an dem Tag oder in dem Moment) mitbringen. Sozialraumorientierung bedeutet, den umgebenden Stadtteil in den Blick zu nehmen und die Einrichtungen dort im Hinblick auf ihre Angebote für junge Menschen (und ihre Familien) in die Arbeit einzubeziehen. Die Kooperation und Netzwerkarbeit kommen auch andere Institutionen in den Blick, die für Jugendliche eine Bedeutung haben.

Hier ist unsere aktuelle Konzeption zu finden.